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Dichte Bebauung, zunehmender Verkehr und eine Vielzahl von Versorgungsleitungen in unseren Straßen lassen eine offene
Verlegung von Kanälen kaum noch zu. Ein grabenloser Leitungsbau ist demzufolge die einzig richtige Lösung.
Ihre Vorteile liegen besonders darin, dass Vortrieb von Kanälen ohne Behinderung und Belästigung der Bevölkerung und des
Verkehrs durchgeführt werden. Besonders bei Autobahnen, Bahngleisen und Hauptverkehrsstraßen gibt es keine sinnvolle
Alternative. Durch einen Startschacht werden die Rohre zielsicher zum Zielschacht vorgetrieben. Damit ist der benötigte
Platzbedarf um ca. 85 % kleiner als bei einer offenen Verlegung gleicher Nennweite und Länge.
Weitere Vorteile
Keine Grundwasserabsenkung notwendig
Geringer Aushub des anstehenden Bodens
Keine nachträgliche Verfüllung des Grabens
Gesichertes Rohrauflager durch gewachsenen Boden
P.V. Stahlbetonvortriebsrohre werden nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 gefertigt. Als Produktrohre für Wasser und Abwasser
oder als Mantelrohr zur Aufnahme von anderen Versorgungsleitungen oder Kabeln, werden diese in unterirdischer, geschlossener
Bauweise vorgetrieben. Mit ihrer deutlich höheren Lastaufnahmereserve sind sie für sehr lange Vortriebsstrecken, für
planmäßige Kurvenfahrten oder für den Vortrieb unter Druckluft besonders geeignet.
Die statische Berechnung erfolgt nach dem ATV-Arbeitsblatt A161 unter Berücksichtigung des ATV-Arbeitsblattes A125
Nennweite DN |
Außendurch- messer max da in mm |
Wandstärke t in mm |
Baulänge in mm |
Stahlführ- ungsring* l/t1 in mm |
Zentrische Vorpress- kraft** EN 1916 Fj in kN |
Zulässige Vorpresskraft EN 1916 Fcj in kN |
Zulässige Vorpresskraft DIN 1202 VEk in kN |
Rohrgewicht G in kg/m |
Betongüte |
| 500 |
664 |
80 |
1990 |
180x6 |
1917 |
958 |
725 |
360 |
C 40/50 |
| 500 |
664 |
80 |
1990 |
180x6 |
2396 |
1198 |
906 |
360 |
C 50/60 |
| 600 |
768 |
82,5 |
1990 |
180x6 |
2256 |
1128 |
853 |
430 |
C 40/50 |
| 600 |
768 |
82,5 |
1990 |
180x6 |
2820 |
1410 |
1066 |
430 |
C 50/60 |
| 800 |
968 |
82,5 |
1990 |
180x6 |
2935 |
1467 |
1110 |
555 |
C 40/50 |
| 800 |
968 |
82,5 |
1990 |
180x6 |
3668 |
1834 |
1387 |
555 |
C 50/60 |
| 1000 |
1280 |
140 |
3000 |
200x8 |
7146 |
3573 |
2702 |
1253 |
C 40/50 |
| 1200 |
1490 |
145 |
3000 |
200x8 |
8957 |
4479 |
3386 |
1531 |
C 40/50 |
| 1400 |
1720 |
160 |
3000 |
200x8 |
12152 |
6076 |
4594 |
1959 |
C 40/50 |
| 1600 |
1940 |
170 |
3000 |
200x10 |
14850 |
7425 |
5614 |
2362 |
C 40/50 |
| 2000 |
2400 |
200 |
3000 |
200x10 |
23428 |
11714 |
8858 |
3454 |
C 40/50 |
| 2400*** |
2900 |
250 |
3000 |
250x10 |
38168 |
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5210 |
C 40/50 |
*** Produktion nur nach Absprache möglich
** nach ATV - A161 bei nicht klaffender Fuge
* Manschetten in verschiedenen Ausführungen (ST 37.2 verzinkt, W/T Stahl, V2A Cr/Ni, V4A Cr/Ni)
Die Rohrverbindung setzt sich aus einem fest im Boden verankerten Stahlführungsring in Verbindung mit einer
auf dem Spitzende gekammerten Keilgleitdichtung aus Elastomeren zusammen. Ein Verschieben der Keilgleitdichtung
während des Vortriebs wird damit verhindert.
Bei Einsatz von Betonit als Schmier- und Stützmittel ist der äußere Druck für die Ausbildung der Rohrverbindung
zu berücksichtigen.
P.V. Stahlbetonvortriebsrohre können auch mit einer zusätzlichen elastomeren Innendichtung "IGLU-PROFIL" nach
DIN 4060 ausgerüstet werden.



Zwischenstation für DN 1000 - 2400 lieferbar
Technische Änderungen vorbehalten
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